Dark Fibre: Was ist das und für wen ist es geeignet?

31-01-2019

Dark Fiber, wenn Ihre Verbindung schnell, sicher und skalierbar sein muss. Dieses innovative Kabel bietet Möglichkeiten für Betriebe und Organisationen. Und jede Menge Vorteile.  Aber bevor wir weiter auf diese Vorteile eingehen, möchten wir erst kurz erklären, was Glasfaser und Dark Fiber eigentlich genau ist.

Unter Dark Fiber versteht man unbeleuchtete Glasfaser – und das ist ganz wörtlich gemeint. Ohne die aktiven Komponenten, die für den Versand und Empfang der Daten über die Glasfaserverbindung benötigt werden, bleibt die Faser nämlich „dunkel“ (also unbeleuchtet oder unbeschaltet).

Eigentlich könnte man also auch sagen, dass Dark Fiber einfach ein Kabel ist, das in der Erde liegt. Klinkt nicht gerade spannend, oder?

Ganz im Gegenteil! Dieses innovative Kabel bietet nämlich Möglichkeiten für Betriebe und Organisationen – und zwar jede Menge Möglichkeiten. Und jede Menge Vorteile.

Drei vorteile:

  1. Unbegrenzte Bandbreite
  2. Superschnelle Skalierbarkeit
  3. Komplette Kontrolle

Alles in eigener Hand! Darüber hinaus kann es Ihnen und Ihrer Organisation sehr viel Arbeit abnehmen.

Aber bevor wir weiter auf diese Vorteile eingehen, möchten wir erst kurz erklären, was Glasfaser und Dark Fiber eigentlich genau ist.

Was ist Dark Fiber?

Mit dem Begriff Dark Fiber (man spricht manchmal auch von unbeleuchteter oder unbeschalteter Faser) sind Glasfaserverbindungen gemeint, an die noch keine aktiven optischen Komponenten angeschlossen sind.

Die Niederlande besitzen eine hervorragende Glasfaser-Infrastruktur, was übrigens auch auf Deutschland zutrifft. Diese Netze wurden angelegt von den:

  • Netzwerkbetreibern größerer Organisationen in Gebieten mit einer großen Unternehmensdichte angelegt;
  • Gemeinden und Stiftungen, oder Kooperationen zwischen beiden Trägern, mit oder ohne öffentliche Zuschüsse;
  • bevorzugten Lieferanten, wie z ProRail.

Diese wird jedoch nicht optimal genutzt. Und warum sollten Sie ein neues Netzwerk anlegen, wenn Sie auch Netzwerke nutzen könnten, die bereits bestehen? Genau darin kann Relined Fiber Network Ihnen behilflich sein. In diesem Fall, indem wir die Netzwerke großer oder kleiner Anbieter nutzen und kommerziell für den Markt erschließen.

Unsere Netzwerke

Glasfaser – theoretische Grundlagen

Eine Glasfaser ist ein aus einem besonders klaren Glas bestehende, lange und ultradünne (nur 125 – 250 Mikron dicke) Faser, in etwa vergleichbar mit einem einzigen Menschenhaar. Die Faser besteht aus einem superdünnen Kern, der mit einem dickeren Mantel verschmolzen ist.

Um Daten über lange Entfernungen zu übertragen, wird die Faser mit Hilfe eines Lasers mit Licht beaufschlagt. Dabei bildet das Licht in der Faser einen kleinen Winkel mit der Außenseite, wodurch es in der Faser reflektiert wird und dadurch in der Faser bleibt. Die Geschwindigkeit der Informationsübertragung ist von dem Laser abhängig.

Je schneller dieser Ein- und Aus-Signale versendet, desto schneller verläuft der Datenverkehr.

Zwei Glasfaser-Sorten

Dabei unterscheidet man zwei Glasfaser-Sorten:

  1. die Multimode-Fasern
  2. die Singlemode-Fasern.

1. Singlemode-Glasfaser

single mode glasvezel

Eine Singlemode-Glasfaser (einwellige Ausbreitung) eignet sich besonders gut für größere Entfernungen und hohe Bitgeschwindigkeiten, also superschnellen Datenverkehr. Unter superschnell können Sie sich eine Datenübertragung mit Geschwindigkeiten von über einem Terabit pro Sekunde vorstellen. Möglich wird diese Geschwindigkeit, weil das Kabel einen kleinen Kern hat (nur ca. 9 Mikrometer). Dadurch wird das Licht geradlinig durch das Kabel bewegt, ohne gegen die Kernaußenseite des Kerns reflektiert zu werden, wie dies bei Multimode-Fasern der Fall ist. Weil dazu ein Laser zum Einsatz kommt, sind die Hardware-Komponenten relativ kostspieliger.

2. Multimode-Fasern

multi mode glasvezel

Die zweite Art sind die Multimode-Fasern (mehrwellige Ausbreitung). Diese sind ideal geeignet für die Übertragung von Daten über relativ kurze Entfernungen, mit durchschnittlichen Geschwindigkeiten und höherer Bandbreite. Weil bei diesem Glasfaser-Typ statt eines Lasers LEDs oder Oberflächenemitter (VCSEL) zum Einsatz kommen, sind die benötigten Komponenten erheblich günstiger. Der Kern dieser Glasfaser hat einen größeren Durchmesser, was eine Lichtstreuung verursacht. Dies kann zu Bandbreitenverlust führen.

Möglichkeiten von Dark Fiber

Mit Dark Fiber kann eine direkte Verbindung zwischen zwei Standorten hergestellt werden, beispielsweise zwischen zwei Niederlassungen einer Organisation, zwei Datacentern oder zwischen einem Datacenter und einem Bürogebäude.

Weil Sie nicht von externen Glasfaseranbietern abhängig sind, können Sie Ihre „eigene“ Dark Fiber-Strecke völlig Ihrem eigenen Bedarf entsprechend einrichten.

Direkte Verbindung

dark fiber linkverbinding

Redundante Verbindung

Eine andere Möglichkeit ist eine redundante Verbindung, also ein sogenannte „Ringstruktur“. Mit dieser Konstruktion kann die Datenübertragung über verschiedene Strecken erfolgen, sodass die Verbindung auch bei einem Ausfall eines Elements weiterhin perfekt funktioniert.

dark fiber redundante verbinding

Für wen ist ein eigenes Dark Fiber-Netzwerk geeignet?

Für die Einrichtung eines eigenen Netzwerks fallen nun einmal Investitionen an. Denken Sie dabei nur mal an die Anschaffung von Routern, die Herstellung von Verbindungen und fallweise auch die Verlegung der „letzten Meile“ der Glasfaserverbindung bis zu einem Unternehmensgebäude. Trotzdem ist dies langfristig kostengünstiger als die Entscheidung für einen Bandbreitendienst.

Im letzteren Fall mieten Sie Kapazität bei einem Service-Provider und benutzen Sie ein geteiltes Netzwerk. Dabei sind Sie einerseits abhängig von der Wahl der Dienste, andererseits fallen auch noch Mehrkosten an, wenn Sie zusätzliche Dienste oder Bandbreiten brauchen.

Darüber hinaus ist ein eigenes Netzwerk natürlich besonders geeignet für Organisationen, in denen die Datensicherheit unbedingt gewährleistet sein muss. So haben sie alles selbst in der Hand und sind der einzige Benutzer des Netzwerks.

Damit haben wir auch gleich die Frage beantwortet, für wen eine eigene Dark Fiber-Lösung geeignet ist:

Größere Unternehmen und Organisationen, die auf stabile, zuverlässige und sichere Verbindungen angewiesen sind. Darüber hinaus müssen die Verbindungen auch einfach skalierbar sein.

Meistens besteht bei diesen Betrieben oder Organisationen auch Bedarf an einer großen verfügbaren Bandbreite, während sie auch großen Wert auf vollständige Kontrolle über das eigene Netzwerk legen. Zu denken ist dabei an Datacenter, Netzwerkbetreiber, ISPs, Hosting-Anbieter und Systemintegratoren, aber auch beispielsweise Unternehmen in der Großkundenversorgung, Organisationen im Gesundheitswesen oder Behörden nutzen oft Dark Fiber.

Dark Fiber-kundensegmente

Vorteile von Dark Fiber

Dark Fiber bietet die Grundlage für ein eigenes, auf die Zukunft ausgelegtes Netzwerk. Weil es in unserem Land schon so viele Glasfaser-Netze gibt, ist es gar nicht erforderlich, selbst ein Netzwerk anzulegen. Oft kann ein bereits bestehendes Netzwerk genutzt werden, wobei dann nur die „letzte Meile“ zum Standort ausgehoben zu werden braucht. Anhand von selbstgewählten Komponenten können Sie mit bestehenden Glasfasern ein eigenes Netzwerk aufbauen, das ganz auf Ihren eigenen Bedarf abgestimmt ist.

Die Vorteile möchten wir jetzt hier für Sie auflisten:

1. Unbegrenzte Bandbreite

Eine Dark Fiber-Lösung kann einer Organisation eine einfach enorme Bandbreite bieten – ja eigentlich sogar unbegrenzt. Das ermöglicht eine schnelle Datenübertragung und eine optimale Konnektivität für den Nutzer. Sie zahlen nur für die Glasfaserverbindung und die Komponenten, es wird also nicht nach Mbits oder Gbits abgerechnet, wie das bei einem Bandbreiten-Dienst der Fall ist.

2. Skalierbarkeit

Ein weiterer Vorteil besteht in der Skalierbarkeit. Weil Sie selbst die Kontrolle über die Anlagen haben, können Sie ausgehend von Ihrem eigenen Konnektivitätsbedarf hochskalieren. Sollten Sie also einem bestimmten Dienst mehr Bandbreite zuweisen wollen oder dem Netzwerk zusätzliche Dienste hinzufügen wollen, ist das im Handumdrehen geregelt. Dafür brauchen Sie keine zusätzliche Bandbreite dazuzukaufen.

3. Alles selbst im Griff

Und damit kommen wir gleich zu einem weiteren Vorteil: Sie haben alles selbst im Griff. So kann eine Organisation ihr eigenes Netzwerk aufbauen und folglich ihre eigene Netzwerkstrategie entwickeln. Alle strategischen Entscheidungen im Umfeld von Einrichtung, Management und Absicherung des Netzwerks treffen Sie selbst. Sie können selbst bestimmen, mit welchen Dienstleistern Sie zusammenarbeiten wollen, beispielsweise, von wem Sie die Internet-Dienste beziehen wollen.

Auf den Punkt gebracht: als Organisation sind Sie dann nicht von den Partnern einer dritten Partei abhängig. Damit haben Sie nicht nur Management und Wartung des Netzwerks komplett selbst im Griff, sondern auch die Projektkosten.

4. Verschlüsselung

dark fiber

Immer öfter müssen Organisationen – besonders im Gesundheitswesen, in Behörden oder Finanzinstituten – den Nachweis erbringen können, dass sie die datenschutzgerechte Verarbeitung von personenbezogenen Daten und anderen vertraulichen Informationen im Griff haben. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei natürlich die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), zu deren Einhaltung alle Unternehmen und Organisationen seit dem 25. Mai 2018 verpflichtet sind.

Darum ist die Sicherheit von Datenverbindungen zurzeit ein topaktuelles Thema. In dieser Hinsicht kann Dark Fiber große Vorteile bieten. Sowohl Mietverbindungen als auch Dark Fiber-Glasfaser verlaufen durch öffentliche Flächen, das heißt, dass sich „Einbrüche“ nie völlig ausschließen lassen.

Aber weil sich bei Dark Fiber die Beleuchtungsanlagen in eigener Regie befinden, können Sie die Sicherheit einer Verbindung (besser) kontrollieren. Außerdem kann eine zusätzliche Verschlüsselung auf das Signal implementiert werden. Anders ausgedrückt: eine extra Portion Datensicherheit, weil Sie nach Wellenlänge (Farbe) absichern, also pro Verbindung.

Ein Vorteil der Verschlüsselung auf der Glasfaser-Ebene besteht darin, dass dies erheblich weniger Verzögerungen als die Verschlüsselung in höher angeordneten Ebenen verursacht. Die Implementierung der Verschlüsselung ist vor allem für Organisationen relevant, die mit sensiblen Daten arbeiten.

Dark Fiber bietet ebenfalls verbesserte Cloud- und Backup-Möglichkeiten. Auch das trägt wieder zusätzlich zur Datensicherheit bei.

Data centers

Im Interesse der Datensicherheit und -kontinuität bringen viele unserer Kunden ihre betriebskritischen IKT-Geräte oft in gut abgesicherten Data Centers unter.

Inzwischen hat Relined über 110 carrierneutrale Rechenzentren in den Niederlanden und in Deutschland (redundant) an das Dark Fiber-Netzwerk angeschlossen.

Regenerierungsanlagen können Sie bei Relined an strategischen Punkten im ganzen Land aufstellen. Die möglichen Standorte für eine solche Aufstellung befinden sich praktisch ausnahmslos auf gut gesichertem Gelände, beispielsweise bei 380 KV-Netzwerkstationen von TenneT, an verschiedenen eigenen Regenerierungsstandorten von Relined sowie bei einem breiten Spektrum von Rechenzentrum-Partnern. Dadurch kann an praktisch allen Aufstellungspunkten eine optimale Sicherheit garantiert werden.

die Standorte

Wie wird ein Netzwerk angelegt?

Obwohl die Niederlande bereits über ein weitverzweigtes Glasfasernetzwerk verfügen, müssen an manchen Orten immer noch Glasfaserkabel verlegt werden. Oft geht es dabei um das Anlegen der letzten Meile zum Standort.

Graben

Obwohl die Niederlande bereits über ein weitverzweigtes Glasfasernetzwerk verfügen, müssen an manchen Orten immer noch Glasfaserkabel verlegt werden. Oft geht es dabei um das Anlegen der letzten Meile zum Standort. Dazu werden zunächst im Erdreich Leitungsgräben von 70 cm Tiefe und ca. 30 cm Breite ausgehoben.

Die Grabentiefe von 70 Zentimetern wählen wir aus dem Grund, weil unsere Schutzrohre normalerweise einen Durchmesser von 4 bis 5 Zentimetern haben. Wenn diese unten im Graben verlegt werden, ist somit noch eine Deckung von ca. 65 cm bis zur Geländeoberkante gegeben. Die Bodendeckung muss mindestens 60 Zentimeter betragen, d.h. so haben wir immer noch 5 cm Spiel.

Treffen wir beim Ausheben auf Hindernisse wie Auffahrten, Kanalisationen, Straßen oder Gewässer, kommen alternative Verfahren zum Einsatz, wie die:

  1. die Richtbohrung,
  2. die Verlegung mit Bogen-Spüllanzen, und
  3. die Bohrpressung.
dark fiber aangraven

1. Richtbohrung

Horizontaal gestuurde boring

Bei dieser Methode graben wir buchstäblich unter den oben erwähnten Hindernissen hindurch, aber auch unter anderen unterirdischen Hindernissen, wie Kanalisationen, Baumwurzeln, Kabeln und Leitungen. Tiefen bis zu 10 Meter sind dabei völlig problemlos. Mit Hilfe spezieller Berechnungen und Bodensondierungen lassen sich sogar noch größere Tiefen ermöglichen.

Diese Methode wird auch angewendet, wenn beispielsweise Parkplätze/Gelände und schmale Bürgersteige mit vielen Auffahrten gequert werden müssen. Hier wird ein freier Punkt gewählt und anschließend bis zu einer Tiefe von ca. 2 Metern gebohrt. In dieser Tiefe arbeiten wir dann weiter, bis wir den gewünschten Standort erreichen.

Beim Richtbohrverfahren wird mit Hilfe eines Schutzrohrs eine Durchführung hergestellt, durch das Kabel und Leitungen hindurchgezogen werden können, ohne Beeinträchtigung für die nähere Umgebung. So können Entfernungen bis zu Hunderten Metern in einem Arbeitsgang überbrückt werden.

2. Krümmer-Spülbohrverfahren

Eine zweite Technik, bei der keine Gräben ausgehoben zu werden brauchen, ist die Verwendung des Krümmer-Spülbohrverfahrens. Bei den Krümmern handelt es sich um gekrümmte Rohre, die in das Erdreich eingedrückt werden. Mit diesen gekrümmten Rohren kann ein bestimmter Winkel hergestellt werden, wodurch sich Hindernisse wie andere Leitungen, Gewässer und Straßen umgehen lassen.

Diese Methode kommt vor allem zur Überbrückung kurzer Entfernungen von bis zu 25 Metern zum Einsatz, hauptsächlich bei der Querung von Wassergräben.

Boogzinker

3. Bohrpressung

Glasvezel aanleggen - persen

Mit Hilfe dieser grabenlosen Technik können kurze Entfernungen von bis zu 15 Metern überbrückt werden. Es handelt sich um ein relativ einfaches Verfahren, bei dem ein Stahlrohr mit einem Bodenverdrängungshammer, einer sogenannten Erdrakete, horizontal in das Erdreich hineingepresst wird. Damit dies möglich wird, werden erst zwei Gruben ausgehoben: die Startgrube (mit einer Länge von ca. 6 Metern, oder in der Länge des Grabens) und die Zielgrube.

Das Metallrohr wird dann von der einen zur anderen Grube gepresst.

4. Schneckenbohrer (horizontale Pressbohrung)

Bei dieser Methode wird kein Erdreich verdrängt. Es wird ein Loch gebohrt, das sofort mit einem Mantelrohr aufgefüllt wird. Dieses Verfahren bietet den Vorteil, dass keine Setzungsgefahr besteht und dass sie für Orte geeignet ist, in denen wenig Platz für Start- und Zielgruben ist, beispielsweise schmalen Straßen, in denen nicht mit einer Erdrakete durchgepresst werden kann.

Leider ist das Verfahren aber auch recht zeit- und kostenaufwändig.

Einblasen von Glasfaser

In die ausgehobenen Gräben wird ein HDPE-Rohr eingerollt. Damit dieses Rohr optimal genutzt werden kann, werden vier sogenannte Subducts (Führungsrohre) in das Rohr eingeblasen (Einjetten). Durch Verwendung mehrerer solcher Führungsrohre können auch mehr Glasfasern eingeblasen werden, sodass das Glasfasernetzwerk von mehreren Kabelbetreibern genutzt werden kann.

Das Einblasen geschieht mit einem Luftdruck von ca. 10 bar und mit ca. 17 Kubikmeter pro Stunde. Die erzeugte Luftturbulenz sorgt dafür, dass die kleinen Rohre und die Glasfaser anfangen zu schweben und schlussendlich durch das HDPE-Rohr hindurchgeblasen werden.

Dabei dienen die im Rohr angebrachten leichten Rillen als Führung. Die Rohre können bis zu 400 bis 500 Meter weit geblasen werden; die Glasfaser mindestens 600 Meter weit, und oft sogar bis zu ca. 1.000 Meter weit.

Glasvezel inblazen

Handhole

Manhole

Das Einblasen erfolgt meistens von einem sog. Manhole oder Handhole aus. Diese stellen wir (je nach Kabelrollenlänge) auf der gesamten Strecke alle 6 km her. Ein Manhole oder Handhole ist eine Kunststoff-Verbindungskasten von einem halben mal einem Meter, in den eines oder mehrere HDPE-Rohre eingeführt werden. In diesen Handholes werden die Kabel mittels Schmelzschweißung miteinander verbunden. Außerdem bietet dies die Möglichkeit zur Herstellung von Abzweigen. Dann wird im Handhole ein drittes Kabel angebracht, das dann schlussendlich beim Kunden ankommt.

Fertigstellung

Vom Erdreich aus wird die Leitung an den Kundenstandort herangeführt. Durch die Realisierung einer Gebäudedurchführung (wenn es bereits eine bestehende Durchführung gibt, aber meistens müssen wir mit einem Diamantbohrer selbst eine Durchführung bohren, die wir dann gas- und wasserdicht machen), können wir das HDPE-Rohr mit der Glasfaser bis in das Gebäude (meist in den Keller) einführen.

Vom Keller aus verlegen wir das Glasfaserkabel dann bis zum gewünschten Ort. Mit der Glasfaser allein kann eine Organisation aber noch nicht viel anfangen.

Darum werden die Kabel auch fertigmontiert, meistens mit Hilfe einer Patchkassette, wobei das Kabelende auf Steckverbinder (sog. Pigtails) aufgesetzt wird. An diese Steckverbinder können Sie nun Ihre Anlagen anschließen.

Afmonteren - blog Dark Fiber

Schlussfolgerung

Für Organisationen und Unternehmen kann Dark Fiber große Vorteile bieten. Warum? Diese unbeschaltete Glasfaser bietet nicht nur eine ausgesprochen sichere, stabile und schnelle Verbindung, sondern auch noch die Möglichkeit, das Netzwerk bedarfsgerecht auszugestalten, hochzuskalieren und abzusichern.

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