Sind Sie bereit für die Zukunft des digitalen Gesundheitswesens?

15-04-2021

Die Digitalisierung ist in der gesamten Gesellschaft das Gebot der Stunde. Immer mehr Informationen werden in digitale Form umgewandelt und das bringt eine Menge mit sich. Im Gesundheitswesen ist es von erheblicher Bedeutung, sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen. Denn die Veränderungen in der Gesundheitswelt sind rasant. Aufgrund technologischer Entwicklungen und einer neuen Infrastruktur ändert sich die Art und Weise, wie Menschen arbeiten, kommunizieren und die Informationen austauschen. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens sorgt für Veränderungen, genauso wie die Konnektivität. Wie richten Sie Ihre Konnektivität ein, damit Sie für die Zukunft der digitalen Gesundheitsfürsorge gerüstet sind?

Wichtige Entwicklungen für die Konnektivität im digitalen Gesundheitswesen

Digitale Gesundheitsfürsorge

Was verstehen wir unter digitaler Gesundheitsfürsorge? Das renommierte Beratungsunternehmen McKinsey definiert digitale Gesundheitsfürsorge als:

„Die Anwendung von sowohl digitaler Information als auch Kommunikation zur Unterstützung und/oder Verbesserung der Gesundheit und des Gesundheitswesens.“ (Quelle: Digitale zorg in Nederland von McKinsey).

Dabei geht es nicht um eine große Entwicklung, sondern um mehrere Lösungen, die Informationen geschickt kombinieren. Es handelt sich um das Vermögen, mehrere Apps, Sensoren und andere Systeme zur Automatisierung von kleineren Prozessen zu nutzen. Ein gutes Beispiel dafür ist, dass Patienten zu Hause ihren Blutdruck, ihr Gewicht und ihre EKG-Werte messen und diese Werte über eine Applikation übertragen können. Mithilfe von Telemonitoring können Ärzte und Pflegepersonal Vitalfunktionen aus der Ferne überwachen und Alarm schlagen, sobald es Grund zur Sorge gibt. Das erspart dem Patienten Besuche im Krankenhaus und der Arzt kann seine Zeit dort einsetzen, wo sie am dringendsten benötigt wird. Dies ist nur ein Beispiel, mit digitaler Gesundheitsfürsorge können wir große Fortschritte machen.

Entwicklungen im digitalen Gesundheitswesen

In den Niederlanden begrüßen wir die technologischen Entwicklungen. Unser Land hat eine gute digitale Infrastruktur und ist von Natur aus innovativ. Digitalisierung ist ein aktuelles Thema und auch viel besprochen im Gesundheitswesen. In den Niederlanden ist man sich des Übergangs in eine digitale Gesundheitswelt bewusst und man hat bereits klare Ziele formuliert. Ferner sind noch drei wichtige Faktoren für das digitale Gesundheitswesen zu benennen.

  1. COVID-19 als Impulsgeber für eine beschleunigte Digitalisierung

Die Corona-Krise hat vieles auf unangenehme Weise erschwert. Dennoch hat die Pandemie auch einiges beschleunigt, wie die digitale Gesundheitsfürsorge. Man denke nur an die rasche Einführung von E-Konsultationen und E-Health-Applikationen. Es ist deutlich, dass COVID-19 einen Entwicklungsschub in der Digitalisierung der Gesundheitsfürsorge ausgelöst hat, und Gesundheitsorganisationen sollten diesen Schub nutzen.

  1. Bessere, angenehmere Betreuung für Patient und Gesundheitsdienstleister

Die digitale Gesundheitsfürsorge verändert die Wahrnehmung der Betreuung durch Patienten und Dienstleister und die Qualität der Betreuung verbessert sich. E-Health-Applikationen erteilen z. B. den Patienten mehr „Kontrolle über“ und Einsicht in ihre eigene Gesundheit. Diese Art der Applikationen ermöglicht größere Nähe zwischen Patient und Gesundheitsdienstleister, der seinerseits administrative Aufgaben effizienter erledigen kann.

  1. Investieren in digitale Gesundheitsfürsorge hat viele Vorteile

Investitionen in das digitale Gesundheitswesen haben großes Potenzial. McKinsey erklärt: „Wenn nur einige wenige bereits existierende und nachweislich wirksame digitale Gesundheitstechnologien von jetzt an bis 2030 eingeführt werden, könnten die Niederlande mit diesen Erträgen die geschätzten jährlichen Gesundheitskosten in Milliardenhöhe senken. Wenn diese Erlöse in die weitere Innovation, Implementierung und Integration der digitalen Gesundheitsfürsorge reinvestiert werden, könnten die gesamten strukturellen Bruttoerlöse bis 2030 rund 18 Milliarden Euro erreichen.“ Selbstverständlich investieren wir in die notwendige Technologie und die Organisation zur Unterstützung dieser Technologie, die Kosten überwiegen jedoch nicht den Nutzen.

  1. Austausch von Daten

Die gemeinsame Nutzung von Daten ist eine wichtige Entwicklung im digitalen Gesundheitswesen. Bessere Behandlungsmethoden sind durch den sicheren Austausch von Patientendaten denkbar. Mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen können wir Modelle entwickeln, die auf Basis dieser Daten die Gesundheitsrisiken von Patienten besser vorhersagen.

Risiken im digitalen Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens birgt auch Risiken, wie z. B. Systemausfälle, während eine 24/7-Verfügbarkeit erforderlich ist. Aber auch der Verlust von Daten und die Abhängigkeit von Externen für Ihre IT-Infrastruktur. Ferner stellt das Fehlen der richtigen Bandbreite ein großes Risiko dar. Im digitalen Gesundheitswesen wird eine erhebliche Menge stabiler Bandbreite benötigt. Diese Stabilität kann nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden und stellt daher ein potenzielles Risiko dar.

Die größte Herausforderung im digitalen Gesundheitswesen ist jedoch die Sicherheit der Daten. Mit  zunehmendem Übergang von physischen zu digitalen Informationen steigt auch die Zahl der Hacks und Datenschutzverletzungen. Für Einrichtungen des Gesundheitswesens ist es extrem wichtig, sensible Patientendaten so sicher wie möglich zu speichern und zu schützen. Diese Risiken sind auch gesetzlich anerkannt wie zum Beispiel durch die Strafbarkeit des Verschweigens eines Datenlecks, durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und die europäische Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation.

Angesichts der Sicherheitsrisiken, die von digitalen Informationen ausgehen, ist es für Einrichtungen des Gesundheitswesens äußerst wichtig, über gute Protokolle für den Umgang mit Daten und deren Sicherung zu verfügen. Die Art und Weise, wie die Konnektivität aufgebaut ist, hat einen erheblichen Einfluss auf die Sicherheitsrisiken.

Konnektivität in Kurzform

Konnektivität ist „die Leichtigkeit, mit der Verbindungen mit anderen (Geschäfts-)Systemen hergestellt werden können“ (Quelle: encyclo.nl). Eine gute Konnektivität bietet Ihnen eine stabile Internetverbindung, mit der alle Geräte in Ihrer Gesundheitseinrichtung verbunden sind. Diese digitale Basis muss gut für die Zukunft des Gesundheitswesens eingerichtet sein. Es muss genügend Bandbreite zur Verfügung stehen und die Geräte und Verbindungen müssen sicher sein.

Glasfaser ist der nächste Schritt zur Verbesserung der Konnektivität. Da Glasfaser Licht als Transportmedium für Daten verwendet, kann man sich vorstellen, dass die Internetgeschwindigkeit beispiellos hoch sein kann.

Darüber hinaus ist die Stabilität einer Glasfaserverbindung um ein Vielfaches besser als die von Kupfer. Bei Kupferleitungen gilt: Je weiter Sie von der örtlichen Zentrale entfernt sind, desto weniger stabil ist Ihre Verbindung. Da Glasfaser die Daten buchstäblich mit Lichtgeschwindigkeit transportiert, ist die Entfernung vernachlässigbar und die Verbindung um ein Vielfaches stabiler.

Sichere Konnektivität mit einer Dark Fiber-Verbindung

Im Zusammenhang mit Glasfaser gibt es auch Dark Fiber. Dies ist Glasfaser, an die noch keine aktiven Geräte angeschlossen sind. Sichere Konnektivität durch Dark Fiber trägt zur Netzwerk-Gesundheitsfürsorge der Zukunft bei. Eine Dark Fiber-Verbindung ist eine private, ungeteilte Verbindung zwischen mehreren Standorten, zum Beispiel zwischen Niederlassungen eines Unternehmens. Ein regulärer Glasfaseranschluss ist mit einer zentralen Netzwerkquelle verbunden, die von mehreren Teilnehmern genutzt wird.

Dark Fiber bietet zahlreiche Vorteile:

  1. Unbegrenzte Bandbreite;
  2. superschnelle Skalierbarkeit;
  3. und in Sachen Sicherheit einer der wichtigsten, vollständigsten Kontrollen.

Gemeinsam mit Ihrem(n) Systemintegrator(en) und/oder IT-Dienstleister können Sie diese Dark Fiber so konfigurieren, dass sie Ihren Anforderungen entspricht und sich leicht an Änderungen Ihrer Konnektivitätsanforderungen anpassen lässt.

Relined Fiber Network

Relined Fiber Network ist in den Niederlanden und Deutschland der unabhängige Anbieter von Dark Fiber Verbindungen. Wir können zusammen mit verschiedenen Systemintegratoren und/oder IT-Dienstleistern eine Gesamtlösung für Ihre IT-Infrastruktur realisieren. Eine ganzheitliche Lösung, bei der Relined Ihnen bei den Verbindungen hilft und Ihr Systemintegrator oder IT-Dienstleister bei der Einrichtung und Verwaltung des Netzwerks.

Das Einrichten einer guten Dark Fiber Infrastruktur ist die Basis für die weitere Gestaltung Ihres IT-Netzwerks. Wir machen gemeinsam eine Bestandsaufnahme, was wir erreichen wollen und wie wir es organisieren wollen. Wünschen Sie z. B. Redundanz? Eine redundante Verbindung ist eine Verbindung zwischen einem oder mehreren Standorten, bei der wir separate Routen zwischen den verschiedenen Standorten anbieten. Es hat den Vorteil, dass bei Ausfall einer Verbindung der Datenverkehr automatisch auf die andere Verbindung umgeleitet wird. So sind Sie besser gegen Verbindungsausfälle geschützt und die digitale Gesundheitsfürsorge kann ungestört fortgesetzt werden.

Möchten Sie mehr über Dark Fiber und die Möglichkeiten für Ihre Gesundheitseinrichtung erfahren? Lesen Sie hier unseren Blog über Dark Fiber. Oder nehmen Sie Kontakt mit unserem Spezialisten Edwin de Steenhuijsen-Piters auf.

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