Die Corona-Krise verstärkt die Notwendigkeit einer guten Konnektivität

06-01-2021

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen wurde durch das Coronavirus beschleunigt. Online-Austausch von Patienteninformationen, Fernkonsultationen und Messungen zu Hause; dies sind einige der digitalen Mittel, die Gesundheitseinrichtungen jetzt einsetzen. Die fortschreitende Digitalisierung erfordert jedoch eine gute, zuverlässige und sichere Konnektivität. Dark Fiber wird in zunehmendem Maße als die Lösung anerkannt.

Unser Spezialist für das Gesundheitswesen, Edwin de Steenhuijsen Piters, hatte mehr denn je Kontakt mit Einrichtungen des Gesundheitswesens und Systemintegratoren, die oft die Dienstleistungen für diese Einrichtungen erbringen. Wir fragten Edwin nach seiner Einschätzung für die Zukunft.

Edwin de Steenhuijsen Piters: Die Corona-Krise verstärkt die Notwendigkeit einer guten Konnektivität

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist nicht überall in Schwung gekommen, da die Gesundheitseinrichtungen zwar begeistert, aber auch zurückhaltend sind. Alles ist nun anders seit Corona. Digitale Mittel, die bereits vorhanden waren, jedoch nicht so oft genutzt wurden, werden nun für die weitere Patientenversorgung eingesetzt.

Edwin: „eHealth stand bei den Gesundheitseinrichtungen bereits auf der Agenda, aber nicht obenan. Das änderte sich mit COVID-19. Früher machten Gesundheitseinrichtungen kleine Schritte, jetzt machen sie große Sprünge. Diese neuen Entwicklungen - wie krass auch die letzten Monate waren - werden überwiegend positiv bewertet. Ich stehe in regelmäßigem Kontakt mit Parteien im Gesundheitswesen und der Wandel ist offensichtlich. Die Digitalisierung macht die Patientenversorgung effizienter. Konnektivität als Voraussetzung für die Anwendung von eHealth ist ein Grundbedürfnis geworden. Um Konnektivität zu liefern, ist ein zuverlässiger Schnellweg erforderlich. Dark Fiber wird zunehmend als potenzieller Schnellweg eingestuft."

Trends in der Digitalisierung des Gesundheitswesens

Das vergangene Jahr war für alle Einrichtungen im Gesundheitswesen hektisch. Das Fachpersonal arbeitete Tag und Nacht, damit eine optimale Patientenversorgung gewährleistet werden konnte. Außerdem musste die Arbeitsweise innerhalb der Gesundheitseinrichtungen geändert werden. Es wurden Wege gesucht, die Kommunikation zwischen Patienten und Fachleuten, Fachleuten und Angehörigen und Fachleuten untereinander zu ermöglichen, ohne dass es zu echten physischen Kontaktmomenten kam.

Videotelefonie erwies sich als gute, sichere und weniger zeitaufwendige Alternative für die Gesundheitsversorgung. Zum Einsatz kommen elektronische Krankenakten, Apps und Messungen zu Hause sowie digitale Mittel für Webinare, Meetings und Schulungen. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen stellt neue Anforderungen an die Konnektivität.

Wie kamen die Gesundheitseinrichtungen damit zurecht?

Edwin: „Corona verlangt von Gesundheitseinrichtungen viel Kreativität und Agilität und setzt die IKT-Infrastruktur zusätzlich unter Druck. Die Menge der gesendeten Daten stieg immens an, sodass viel mehr Bandbreite benötigt wurde. Darüber hinaus muss der gesamte Datenverkehr sicher ablaufen, zumal Cyber-Kriminelle mehr denn je zuschlagen. Gesundheitseinrichtungen suchten zur Bereitstellung von Konnektivität anfangs schnell nach (temporären) Lösungen. Jetzt, nach einem halben Jahr, wird es von ihnen reflektiert. Was lief gut? Was könnte besser sein? Wie gewährleisten wir, dass unsere Daten sicher und rund um die Uhr verfügbar sind? Gesundheitseinrichtungen sind dabei, ihre IT-Infrastruktur zu optimieren, und wir werden als Anbieter von Dark Fiber zunehmend in diesen Prozess einbezogen. Wir können ihnen die Basis bieten, mit der sie eine verlässliche Infrastruktur aufbauen und auf die vielen digitalen Trends im Gesundheitswesen reagieren können. Sie werden auch nach der Corona-Pandemie anhalten".

Die wichtigsten Trends, die den Bedarf an Konnektivität verstärken

Mobile Lösungen für Patienten: Für Patienten gibt es viele mobile Anwendungen und Geräte, mit denen sie ihren Gesundheitszustand selbst messen und überwachen können. Sie werden dadurch stärker in den Behandlungsprozess einbezogen. COVID-19-Tracking-Apps wurden im Jahr 2020 z. B. häufig heruntergeladen.

Digitale Konsultationen: Die Fernbetreuung über Videokonferenzen und spezielle medizinische Applikationen hat enorm zugenommen. Zum Vermeiden von physischem Kontakt bieten sich vor allem ärztliche Konsultationen in Kombination mit Messungen zu Hause an.

Diagnosen durch künstliche Intelligenz: Künstliche Intelligenz zur Analyse medizinischer Daten und zur Bereitstellung von Erkenntnissen durch die Kombination von Daten aus verschiedenen Quellen kann bei der Frühdiagnose oder präventiven Behandlung helfen. Dies erfordert den Zugriff auf Daten aus vielen verschiedenen Quellen.

Digitale Krankenakten: Die Digitalisierung von Patientendaten und elektronischen Krankenakten ist notwendig. Es kann Behandlungsprozesse verbessern, Patienten Fernzugriff auf ihre Daten geben und künstliche Intelligenz für Diagnosen unterstützen. Die Sicherstellung des Datenschutzes und der Genauigkeit dieser Daten ist eine große Herausforderung.

Bleiben diese Trends im Gesundheitswesen nach Corona bestehen?

Edwin: „Auf jeden Fall! Die aufgeschobenen Behandlungen müssen nachgeholt werden und das nimmt viele Monate in Anspruch. Durch die Nutzung digitaler Mittel kann eine effizientere Behandlung durchgeführt werden. Wie schwierig die Situation auch sein mag, die Institutionen des Gesundheitswesens haben das inzwischen erkannt. Es ist nicht mehr die Rede von temporären Lösungen, sondern von der neuen Normalität. Und in der neuen Normalität ist eine gute Konnektivität ein Grundbedürfnis."

Was ist gute Konnektivität?

Sie beginnt mit einer guten Basis, einer stabilen IKT-Infrastruktur. Verbindungen müssen zuverlässig, sicher und skalierbar sein. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass die Kontinuität dieser Verbindungen gewährleistet ist, z. B. durch Redundanz. Sind die Verbindungen redundant – das heißt physikalisch getrennt, ohne Kreuzungen – ist die Ausfallwahrscheinlichkeit des gesamten Netzwerks gleich null. Mit dem Dark Fiber Netzwerk von Relined kann dies erreicht werden.

Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf unsere Dienstleistungen?

Edwin: „Die Zahl der Anfragen steigt sowohl von Einrichtungen des Gesundheitswesens als auch von Systemintegratoren. Ich erwarte für das neue Jahr eine noch explosivere Nachfrage nach guter Konnektivität und dass Dark Fiber als Basis dafür genutzt wird. Der Markt ist jetzt viel günstiger als noch vor ein paar Jahren. Wenn man sich jetzt für eine eigene Dark Fiber entscheidet, erhält man mehr Qualität für weniger Geld. Und das bietet zahlreiche Möglichkeiten für Gesundheitseinrichtungen."

Relined Fiber Network

Relined kann Ihnen beim Aufbau eines zuverlässigen IT-Netzwerks für Ihre Gesundheitseinrichtung mit einem flächendeckenden und feinmaschigen Dark Fiber Netzwerk helfen. Wir können Ihnen eine stabile Verbindung von A nach B redundant bereitstellen. Da Sie diese Dark Fiber-Verbindung mit Ihren eigenen Geräten beleuchten, haben Sie mehr Kontrolle über die Sicherheit Ihrer Verbindungen und können bei Bedarf in der Zukunft einfach hochskalieren. Wenn Sie Ihre Daten noch besser absichern wollen, kann eine Verschlüsselung auf dem (Licht-)Signal implementiert werden.

Nehmen Sie Kontakt zu unserem Spezialisten auf!

Möchten Sie die Möglichkeiten besprechen? Edwin wird Sie gerne über Dark Fiber, Verschlüsselung und die vielen Entwicklungen im Rahmen der Digitalisierung im Gesundheitswesen informieren.